Der Menschenfeind

"„Der Menschenfeind“ ist ohne Zweifel das am stärksten autobiographisch geprägte Stück von Molière, der Zeit seines Lebens gegen die Unmoral und Oberflächlichkeit der dekadenten höfischen Gesellschaft ankämpfte. Harald Gebhartl lässt in seiner Bearbeitung Alceste mit seinem Alter Ego Molière verschmelzen und schärft so den kritischen Aspekt dieser unverwechselbaren, bissigen Charakterkomödie."

  • Rolle: Ottanderau, Ochst, Bote, Basque
  • Theater: Phönix Theater Linz
  • Genre: Schauspiel
  • Buch: Moliere, Fassung Harald Gebhartl
  • Regie: Harald Gebhartl
  • Choreogrephie Daniel Feik
  • Land:Österreich
  • Aufführungsort(e): Linz
  • Von 30.11.2017 bis 14.01.2018
  • Wer in einer Welt des Scheins überleben und reüssieren will, muss die Klaviatur der Verstellung und des Intrigierens perfekt beherrschen. Aber Alceste alias Herr Molière hat die Nase voll von der heuchlerischen Oberflächlichkeit der sogenannten feinen Gesellschaft und fasst den Entschluss, nur mehr ehrlich und aufrichtig durchs Leben zu gehen. Mit allen Mitteln kämpft er gegen das Diktat der „praktizierten Unkultur“, gegen Lügner, Lobbyisten, Opportunisten und Höflinge, die ihre Verbindungen für private Zwecke nutzen, und legt sich sogar mit dem Hof an. Egal, um welchen Preis. Sein ambitioniertes Vorhaben wird allerdings dadurch erschwert, dass er auch seine Mitmenschen von der Sinnhaftigkeit dieser Erkenntnis überzeugen möchte. Vor allem Célimène, eine verführerische Mischung aus Partyluder und feiner Dame der Gesellschaft, in die der Misanthrop unsterblich verliebt ist und die seine Liebe zu erwidern scheint. Aber meint sie es ehrlich oder spielt sie nur mit ihm? Herr Molière beschließt, genau das herauszufinden …
    
    „Der Menschenfeind“ ist ohne Zweifel das am stärksten autobiographisch geprägte Stück von Molière, der Zeit seines Lebens gegen die Unmoral und Oberflächlichkeit der dekadenten höfischen Gesellschaft ankämpfte. Harald Gebhartl lässt in seiner Bearbeitung Alceste mit seinem Alter Ego Molière verschmelzen und schärft so den kritischen Aspekt dieser unverwechselbaren, bissigen Charakterkomödie.


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    © Christian Herzenberger

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